Effiziente Wärme für InnoZent-Quartier

Während der Sommermonate entstand auf dem Gelände des Innovations- und Gründerzentrums Eberswalde GmbH (InnoZent) im Technologie- und Gewerbepark eine neue Heizzentrale, an die fünf Bürogebäude des Quartiers in der Alfred-Nobel-Straße angeschlossen sind. „Die Erneuerung der Heizanlage war dringend nötig und nach öffentlicher Ausschreibung konnten wir der ErwärmBAR GmbH den Zuschlag für die Erneuerung erteilen“, so Uwe Heinrich, bei der InnoZent unter anderem für die Infrastruktur am Standort zuständig. Die neue Heizzentrale löst die über 20 Jahre alte Anlage ab. „Die alte Anlage entsprach nicht mehr dem Bedarf am Standort und lief mit hohen Wärmeverlusten. Wir rechnen Dank der neuen Anlage mit jährlichen Einsparungen von ca. 10.000 EUR bei der Wärmeversorgung“, ergänzt Heinrich.

Während der Sommermonate entstand auf dem Gelände des Innovations- und Gründerzentrums Eberswalde GmbH (InnoZent) im Technologie- und Gewerbepark eine neue Heizzentrale, an die fünf Bürogebäude des Quartiers in der Alfred-Nobel-Straße angeschlossen sind. „Die Erneuerung der Heizanlage war dringend nötig und nach öffentlicher Ausschreibung konnten wir der ErwärmBAR GmbH den Zuschlag für die Erneuerung erteilen“, so Uwe Heinrich, bei der InnoZent unter anderem für die Infrastruktur am Standort zuständig. Die neue Heizzentrale löst die über 20 Jahre alte Anlage ab. „Die alte Anlage entsprach nicht mehr dem Bedarf am Standort und lief mit hohen Wärmeverlusten. Wir rechnen Dank der neuen Anlage mit jährlichen Einsparungen von ca. 10.000 EUR bei der Wärmeversorgung“, ergänzt Heinrich.

„Mit dieser Anlage haben wir ein erstes Referenzprojekt im Barnim geschaffen, um interessierten Bauherren die Technik hinter dieser effizienten Quartierslösung zu demonstrieren“, freut sich Thomas Simon, Geschäftsführer der Barnimer Energiegesellschaft mbH (BEG), der als Projektleiter das Vorhaben koordiniert hat.

„Als ErwärmBAR liefern wir ab sofort die Wärme an diesem Standort und tragen Sorge für den störungsfreien Betrieb und warme Räumlichkeiten in der kalten Jahreszeit“, erläutert Marcel Hinz, Geschäftsführer der ErwärmBAR GmbH die zukünftige Rolle.

Die ErwärmBAR GmbH ist ein Unternehmen der kommunalen Unternehmensgruppe Kreiswerke Barnim und der e.distherm Wärmedienstleistungen GmbH (e.distherm). Beide Gesellschaften setzen auf die Nutzung klimaschonender Brennstoffe wie Erdgas, Biogas und Biomethan. Mit Anlagen zur Kraftwärmekopplung, dezentraler Energieversorgung und Fernwärmeversorgung stellt sich die ErwärmBAR als Dienstleister im Bereich der effizienten und nachhaltigen Wärmeversorgung den Kommunen vor.

BHKW-Technik

Das BHKW bezeichnet die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme. Da der Brennstoff, in diesem Fall Erdgas, im BHKW durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sehr effizient genutzt wird, benötigt ein Blockheizkraftwerk im Vergleich zur herkömmlichen Energieversorgung weniger Ressourcen und produziert gleichzeitig weniger CO2. Damit das funktioniert, nutzt eine BHKW-Anlage (auch KWK-Anlage) die bei der Stromerzeugung anfallende Abwärme als Heizenergie.

 

Eingesetzte Technik am Standort:

  • 2 x BHKW mit einer elektrischen Leistung von je 16 KW und einer thermischen Leistung von je 32 KW
  • Pufferspeicher: 1.000 Liter
  • 2 x Brennwertkessel à 300 KW für die Spitzen-lastabdeckung
  • Benötigte Wärmemenge am Standort: ca. 740 MWh/ Jahr
  • Erzeugte Strommenge: ca. 160 MWh/ Jahr
Heizungskeller einmal anders. So modern wie die Anlage mutet auch der Raum an, in dem sie steht. Die Projektbeteiligten freuen sich über den gelungenen Abschluss und Start der effizienten Wärmeversorgung. (Foto: Torsten Stapel)
v.l.: Torsten Weiß (Projektmanager, e.distherm Wärmedienstleistungen GmbH), Peter Neumann (Geschäftsführer Günter Neumann & Sohn GmbH, Heizungsbau), Marcel Hinz (Geschäftsführer ErwärmBAR GmbH), Steven Lindner (Projektleiter BEG mbH), Brenda Schulz (Kommunalbetreuerin, e.dis Netz GmbH), Andreas Rosenfeld (Projektmanager BEBG mbH), Uwe Heinrich (Projektmanager, InnoZent GmbH), Thomas Simon (Geschäftsführer BEG mbH)

ErwärmBAR | 12.10.2020

Neue Wege, Sitzgelegenheiten und 6.000 Pflanzen laden zum Flanieren ein

Nach knapp elfmonatiger Bauzeit konnte am 3. Oktober 2020 der sanierte Biesenthaler Stadtpark feierlich eingeweiht werden. Bei schönstem Herbstwetter versammelten sich ca. 100 Interessierte und geladene Gäste am Denkmal des neu gestalteten Parks, um der musikalischen Umrahmung durch eine Big-Band und den Worten des ehrenamtlichen Biesenthaler Bürgermeisters, Carsten Bruch, und dem stellvertreten Landrat des Landkreises Barnim, Holger Lampe, zu folgen. Anschließend wurde der Park von den Besuchern in Augenschein genommen. Die Anwesenden fanden lobende Worte für die Neugestaltung.

Bei der Instandsetzung des 14.202 m² umfassenden Parks orientierte man sich an historischem Vorbild der Gestaltung der 20-er Jahre. Aufgabe der KIS war es, das gesamte Wegesystem neu zu ordnen. Eine südliche Ergänzung des Rundwegs wurde vorgenommen, so dass nun ein kompletter Rundweg den Charakter des Bürgerparks unterstreicht. Die bestehenden Treppenanlagen wurden gereinigt, restauriert und instandgesetzt sowie beidseitig mit Handläufen versehen. 8 Parkbänke, davon 2 Rundbänke nach historischem Vorbild, wurden installiert. Der komplette Pflanzen- und Gehölzbestand wurde eingehend untersucht und bewertet. Es wurden zahlreiche Baum- als auch Hecken- und Gehölzbepflanzungen vorgenommen, rund 1000 m2 Beete angelegt, welche mit Rosen, Stauden und Gräser bepflanzt worden sind.

Der Stadtpark, der erstmalig 1837 historisch erwähnt wird und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts als Stadtforst geprägt war, hatte bereits in den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts eine erste wesentliche Umgestaltung erfahren. Der Ehrenhain (früher Heldenhain genannt) wurde 1922 eröffnet und stellte ein Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs dar. Ein Kreis aus Gedenksteinen erinnert an die gefallenen Bürger Biesenthals. 1949 wurde das Denkmal von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes als Denkmal präsentiert.  Bis zur Nachwendezeit verlor der Stadtpark an Attraktivität, die Wege waren eher als Trampelpfade gekennzeichnet. 

Zur Umsetzung des gesamten Projektes wurden finanzielle Mittel in Höhe von 514.124,45 Euro aufgewendet. Unterstützt wurde diese Maßnahme durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft mit einer 75%-igen Förderung. 

Trotz coronabedingter Lieferschwierigkeiten der Treppenelemente konnte die Abnahme des Parks pünktlich am 28.09.2020 erfolgen.

KIS | Amt Biesenthal-Barnim | 08.10.2020

Zwei Azubis beginnen ihre Ausbildung zum Berufskraftfahrer

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres starteten mit Nick-Florian Düsing (17) und Marvin Senz (22)  zwei junge Barnimer ihre Ausbildung zum Berufskraftfahrer bei der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH. In der dreijährigen Ausbildung erlernen sie alle Fähigkeiten und Fertigkeiten für das „fahrende Berufsleben“

„Unsere Auszubildenden durchlaufen dabei verschiedene Bereiche des Unternehmens. So sind sie neben dem Einsatz in den Abfallsammelfahrzeugen auch zeitweise in der Kundenbetreuung, der Disposition, der Werkstatt und auf den Recycling- und Wertstoffhöfen im Einsatz“, so Ausbildungsleiter Tino Pompetzki.

Insgesamt bildet die BDG derzeit fünf junge Menschen in drei Lehrjahren aus. „Unser Ziel ist es natürlich die ausgebildeten Fachkräfte in unserem Unternehmen zu halten. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten sie daher auch die Möglichkeit, übernommen zu werden. Das ist uns bei zwei ausgelernten Berufskraftfahrern in der Vergangenheit auch schon gelungen“, freut sich Christian Mehnert, Geschäftsführer der BDG.

Neben den zwei Lehrstellen zum Berufskraftfahrer wird die BDG ihr Ausbildungsangebot im nächsten Jahr erweitern und zusätzlich auch Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft ausbilden, die auf den Barnimer Recycling- und Wertstoffhöfen Einsatz finden.

Tino Pompetzki, Ausbildungsleiter BDG (li.) und Christian Mehnert, Geschäftsführer BDG (re.) begrüßen die neuen Auszubildenden Nick-Florian Düsing (2.v.li.) und Marvin Senz im Team der BDG.

BDG | 08.10.2020

Bioabfälle sollen 2024 energetisch genutzt werden

Der Landkreis Barnim konnte nach einer dreijährigen Pilotphase die Biotonne im letzten Jahr flächendeckend im gesamten Landkreis einführen. Mit einem Anschlussgrad von über 80% erfreut sie sich entgegen anfänglicher Skepsis auch im ländlich geprägten Barnim großer Beliebtheit. In 45.000 Behältern werden in diesem Jahr voraussichtlich 20.000 Tonnen wertvolle organische Abfälle getrennt eingesammelt. Die gesammelten Abfälle gehen bisher in eine zertifizierte Kompostieranlage, in der sie zu hochwertigem RAL-gütegesichertem Gartenkompost verarbeitet werden. Seit 2016 können die Barnimer Bürger*innen den „Wachstumswertstoff“ an den zwei Recycling- und vier Wertstoffhöfen des Landkreises kaufen.

„Mit dem Barnimer Gartenkompost ist es uns erstmalig gelungen, einen Stoffkreislauf komplett zu erschließen“, freut sich der Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim Christian Mehnert. Bei der rein stofflichen Verwertung soll es allerdings nicht bleiben. „Wir wollen zukünftig unbedingt das energetische Potenzial der organischen Abfälle nutzen.“ Und damit soll auch der 2015 im Landkreis Barnim beschlossenen Bioabfallstrategie Rechnung getragen werden, die eine hochwertige Verwertung  der Bioabfälle vorsieht.

Dafür suchen die Kreiswerke Barnim aktuell nach einem Investor, der bereit ist, eine Bioverwertungsanlage zu errichten und zu betreiben. Im Moment werde die Markterkundung durchgeführt. „Wir suchen einen Partner, der in der Lage ist, neben Anlagenbau und -betrieb auch ein geeignetes Grundstück fristgerecht mit in eine Kooperation einzubringen“, beschreibt Mehnert die Anforderungen an den Investor. Die Investitionskosten werden in Abhängigkeit der Anlagengröße bei bis zu 25 Millionen Euro liegen.

Um eine konstante Auslastung und einen wirtschaftlichen Betrieb der künftigen Biogasanlage zu gewährleisten, stehen die Kreiswerke in Abstimmung mit den Nachbarlandkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland, um hier eine gemeinsame Planung voranzubringen.

Ziel ist es, bis spätestens Ende 2024 mit der Biogasanlage ans Netz zu gehen.

KWB | 27. August 2020

Schon ein Jahr lang auf den Barnimer Straßen unterwegs:  einer der BARshare-Renaults, hier im „Geburtstagsgewand“

Kreiswerke Barnim ziehen positive Zwischenbilanz 

Im Juni 2019 konnte mit BARshare ein E-Mobilitäts- und Sharingangebot für den Landkreis Barnim auf den Weg gebracht werden. Den ersten Geburtstag nahmen die Kreiswerke nun zum Anlass, die Entwicklungen des ersten Jahres zu resümieren und die bisherigen Erfolge von BARshare im Rahmen eines BARshare-Geburtstagsmonats vom 15. Juni bis 15. Juli 2020 zu feiern.

Insgesamt 77 Neuanmeldungen hat BARshare in den vier Geburtstagswochen erhalten, in denen die Anmeldung statt der regulären Gebühr von 10,00 EUR vorübergehend kostenlos war. Die 500. Anmeldung, welche mit einem Gutschein für ein kostenloses BARshare-Wochenende belohnt werden soll, war bereits nach der ersten Woche des Aktionsmonats erreicht. Der Gewinner ist bereits informiert. Das BARshare-Team der Kreiswerke Barnim freut sich über das wachsende Interesse der Barnimerinnen und Barnimer an dem klimafreundlichen und ressourcenschonenden E-Mobilitätsangebot. Dieses soll im Landkreis Barnim zu verbesserter Mobilität im ländlichen Raum beitragen und gleichzeitig einen kommunalen Beitrag zur Energie- und Mobilitätswende leisten.

Im Rahmen des einjährigen Jubiläums führte das BARshare-Team überdies Gespräche mit den bisherigen Partnern, welche durch ihre Unterstützung zum erfolgreichen Start des Angebots beigetragen haben. Hauptnutzer, Mitnutzer und Servicepartner waren gefragt, Auskunft über ihre persönlichen Erfahrungen mit BARshare im ersten Jahr zu geben. Das Ergebnis ist eine Reihe eindrucksvoller Interviews, welche seit Juni unter dem Stichwort „Erfahrbar“ auf www.barshare.de nachgelesen werden können. „Diese Erfahrungsberichte helfen uns sehr, die bisherige Entwicklung von BARshare zu reflektieren und zu überlegen, wie das Angebot sinnvoll und bedarfsorientiert weiterentwickelt werden kann“, zeigt sich das BARshare-Team der Kreiswerke dankbar. Dass ein derart neues Mobilitätskonzept auf Basis des Grundsatzes „Teilen statt besitzen“ Zeit braucht, um sich zu etablieren, ist der Tochtergesellschaft des Landkreises bewusst.

Mit 22 E-Autos und drei Lastenrädern an insgesamt zwölf Standorten in fünf Barnimer Orten konnte BARshare 2019 an den Start gehen. Die Finanzierung des Mobilitätskonzepts sowie die Beschaffung eines Start-Fuhrparks mit dazugehöriger Ladeinfrastruktur erfolgte aus Fördermitteln des EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung), des ILB (Land Brandenburg) und des BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) im Umfang von etwa 140.000 EUR. Aktuell nutzen acht Hauptnutzer mit 342 registrierten Fahrer*innen sowie 549 Mitnutzer*innen das Angebot, um innerhalb des Landkreises Barnim Fahrtwege umweltfreundlich und ressourcensparend zurückzulegen. Mithilfe einer zweiten Förderstufe des BMVI im Umfang von etwa 214.000 EUR soll der Fuhrpark im Laufe dieses Jahres auf 45 Fahrzeuge und zugehörige Ladesäulen an weiteren Barnimer Standorten erweitert werden, darunter in Werneuchen und Ahrensfelde.

Nach oben