ZWEIMAL PRO WOCHE UND JEDEN LETZTEN SAMSTAG IM MONAT KANN DER HOF GENUTZT WERDEN

Den Biesenthaler Bürger*innen steht seit dem 19. Januar 2022 ein Wertstoffhof für die Abgabe von überlassungspflichtigen Abfällen direkt vor ihrer Haustür zur Verfügung. Auf dem Gewerbehof an der Bahnhofstraße 81A konnte am Mittwoch dieser Woche der offizielle Startschuss für den Wertstoffhof in Biesenthal gegeben werden. Der erste Beigeordnete Holger Lampe, Amtsdirektor des Amtes Biesenthal-Barnim André Nedlin, der ehrenamtliche Bürgermeister von Biesenthal Carsten Bruch und Kreiswerke-Geschäftsführer Christian Mehnert eröffneten den Hof mit dem klassischen Banddurchschnitt. Der Wertstoffhof öffnet ab sofort mittwochs, donnerstags und jeden letzten Samstag im Monat.

„Mit der Eröffnung des nunmehr fünften Wertstoffhofes im Landkreis Barnim gehen wir in der Umsetzung der 2015 beschlossenen Abfallstrategie in unserem Landkreis weiter voran. Unser Ziel ist es, in jedem Amt bzw. in jeder Gemeinde im Landkreis durch die BDG einen Wertstoffhof zu errichten“, berichtet Holger Lampe. Mit den beiden Recyclinghöfen in Bernau und Eberswalde stehen den Barnimer*innen nun bereits an sieben Standorten wohnortnahe Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung. Jährlich verzeichnen die Höfe im Landkreis ca. 100.000 Kundinnen und Kunden. Weitere Planungen von Wertstoffhöfen bestehen für die Gemeinde Panketal, das Amt Britz-Chorin-Oderberg und die Gemeinde Schorfheide.

Auch Amtsdirektor André Nedlin und Bürgermeister Carsten Bruch zeigten sich erfreut. „Seit 2017 wurde nach einem geeigneten Grundstück hier in Biesenthal gesucht. Es war also nicht ganz einfach. Umso erfreulicher ist es, dass wir heute diesen Hof gemeinsam eröffnen können. Die Bürger*innen wird es sehr freuen, mit ihren beladenen Anhängern nicht mehr nach Bernau, Eberswalde oder Wandlitz fahren zu müssen.“

Auf einer Fläche von ca. 3.900 m², die sich am Ende des Gewerbehofes befindet, stehen 20 Abfallcontainer zur Entsorgung bereit. Geschäftsführer Christian Mehnert richtet abschließend dankende Worte an alle am Bau beteiligten Firmen und Behörden, die seit Erteilung der Baugenehmigung im Juli 2021 für eine schnelle Umsetzung gesorgt haben. „Die Baubranche befindet sich seit längerem in einer angespannten Lage, was unter anderem die Lieferung von Baumaterial angeht. Allen Umständen zum Trotz konnte der Hof innerhalb weniger Monate errichtet werden. Mein Dank geht an die Firma Enteks GmbH als Eigentümerin des Gewerbehofes, auf dem wir den Wertstoffhof errichten konnten, und an alle Beteiligten, deren Einsatz und gutes Zusammenspiel die heutige Eröffnung nach kurzer Bauzeit ermöglichten.“

Zu den angenommenen Abfällen zählen Restabfälle (außer Hausmüll) wie Sperrmüll und Renovierungsabfälle, Bauschutt, biologisch abbaubare Abfälle wie Grasschnitt, Strauch und Gehölz bis 10 cm Durchmesser, Elektroaltgeräte, Leuchtstoffröhren, Reifen, Batterien und natürlich Altpapier und Altglas, Schrott, Kunststoffe und Altkleider. Einige der Abfallarten wie Elektroaltgeräte und Altpapier können kostenlos entsorgt werden, für andere ist ein Entgelt zu entrichten. Zudem kann nun auch in Biesenthal der beliebte Barnimer Gartenkompost erworben werden, der lose oder in Säcken verpackt zum Kauf angeboten wird.

Weitere Informationen zum Wertstoffhof Biesenthal erhalten Sie hier.

Auf dem Bild zu sehen:
Pünktlich um 10:00 Uhr wird der Zugang zum Wertstoffhof Biesenthal von Christian Mehnert (Geschäftsführer Kreiswerke Barnim, Alfred Schwarzrock (Eigentümer des Gewerbehofes auf dem sich der Wertstoffhof befindet), Holger Lampe (Erster Beigeordneter Landkreis Barnim), Carsten Bruch (Bürgermeister Stadt Biesenthal) und André Nedlin (Amtsdirektor Amt Biesenthal-Barnim) freigegeben. (Foto: Torsten Stapel)

Kreiswerke Barnim erweitern emobility Ladenetz Barnim um Ladesäulen in Eberswalde, Panketal und Schorfheide 

Zum Jahreswechsel 2021/2022 haben die Kreiswerke Barnim das emobility Ladenetz Barnim um fünf neue Ladesäulen in Eberswalde, Panketal und Schorfheide OT Groß Schönebeck erweitern können. Das öffentliche Ladenetz der Landkreis-Tochter, das E-Mobilist*innen seit 2019 das Nachladen im Barnim mit 100% Ökostrom ermöglicht, verfügt damit ab sofort über zehn neue Normalladepunkte und komplettiert die vierte Ausbaustufe des emobility Ladenetzes, welches 2022 weiter ausgebaut werden soll.

Die Installation der neuen Ladesäulen im Rahmen der vierten emobility-Ausbaustufe konnte durch das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) in Höhe von 30.200 EUR gefördert werden. Die neuen Ladepunkte auf dem Parkplatz in der Eberswalder Marienstraße, dem Parkplatz des Eberswalder Schwimmbads „baff“ in der Heegermühler Straße, an der S-Bahnstation Zepernick, in der Panketaler Heinestraße sowie auf dem Parkplatz des Wildparks Schorfheide in Groß Schönebeck ergänzen die bisherige Ladeinfrastruktur des emobility Ladenetzes Barnim auf nunmehr 73 öffentliche Ladepunkte. Bislang standen E-Mobilist*innen bereits in Ahrensfelde, Bernau, Biesenthal, Breydin OT Tuchen, Britz, Chorin, Eberswalde, Lunow, Marienwerder OT Ruhlsdorf, Melchow, Niederfinow, Oderberg, Stolzenhagen, Wandlitz und Werneuchen öffentliche emobility Ladesäulen zum Zwischenladen zur Verfügung.

Das emobility Ladenetz Barnim wurde 2019 als öffentliche Ladeinfrastruktur für E-Mobilist*innen von den Kreiswerken Barnim auf den Weg gebracht und wird durch die Tochtergesellschaft Barnimer Energiebeteiligungsgesellschaft (BEBG) umgesetzt. Ziel der Kreiswerke Barnim ist es, E-Mobilist*innen perspektivisch alle 10 bis 15 Kilometer eine öffentliche Nachlademöglichkeit im Landkreis Barnim zur Verfügung zu stellen. Die ersten drei Ausbaustufen konnten durch Mittel des BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur), EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) und des Landes Brandenburg (ILB) bereits 2019, 2020 und 2021 realisiert werden. Für 2022 ist der Bau weiterer Ladesäulen in Eberswalde, Schorfheide, Bernau und Werneuchen geplant.

Alle emobility Ladesäulen sind mit Ladesteckdosen des EU-genormten Typs 2, 400V/32A AC für Ladungen bis 22 kW Ladeleistung ausgestattet und werden mit 100% Ökostrom durch den regionalen Partner Stadtwerke Bernau beliefert. 

10. Januar 2022

Auf dem Bild zu sehen:
Die emobility Ladesäule auf dem Besucherparkplatz des Wildparks Schorfheide in Groß Schönebeck ist eine von fünf neuen öffentlichen Ladesäulen der Kreiswerke Barnim. (Foto: KWB)

Kreiswerke Barnim und Gemeinde Panketal investieren in Infrastruktur für E-Mobilität vor Ort

Am Dienstag 30. November 2021 haben die Kreiswerke Barnim und die Gemeinde Panketal zwei Ladestandorte des emobility Ladenetzes Barnim in Panketal eröffnet. Die öffentlichen Ladesäulen nahe des S-Bahnhofs Röntgental in der Heinestraße sowie am S-Bahnhof Zepernick in der Ladestraße stehen ab der kommenden Woche für E-Mobilist*innen zum Nachladen bereit. Am Standort Heinestraße konnte zudem ein BARshare-Standort eröffnet werden, welcher das E-Carsharing-Angebot der Kreiswerke künftig auf elf Barnimer Orte erweitert.

Die Realisierung der beiden neuen emobility Ladesäulen, welche jeweils über zwei Normalladepunkte mit 22 kW Ladeleistung verfügen und mit 100% Ökostrom von den Stadtwerken Bernau versorgt werden, erfolgte im Rahmen der vierten Ausbaustufe des emobility Ladenetzes Barnim. Deren Umsetzung wird durch Mittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Die Gemeinde Panketal beteiligte sich mit 8.000 EUR an der Errichtung der Ladesäulen. Maximilian Wonke, Bürgermeister der Gemeinde Panketal, begründet diese Entscheidung folgend: „Für die Gemeinde steht das Thema Klimaschutz ganz oben auf der Agenda, was sich unter anderem in unserer derzeitigen Ausarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Panketal ausdrückt. In diesem soll natürlich auch das Thema Nachhaltige Mobilität berücksichtigt werden. Dass wir als Partner der Kreiswerke Barnim den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur aktiv unterstützen und somit den Umstieg auf nachhaltige Lösungen wie E-Mobilität vorantreiben können, kommt uns sehr entgegen.“

Auch die Errichtung des neuen BARshare-Standortes in der Heinestraße dürfte die Gemeinde, die die Kreiswerke maßgeblich bei der Umsetzung des neuen Standortes unterstützte, vor diesem Hintergrund freuen. Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim, zum Panketaler Standort: „Bereits 13 Hauptnutzer und über 1250 Mitnutzer*innen nutzen unser klimafreundliches Mobilitätsangebot im Barnim und sparen so gemeinsam CO2-Emissionen sowie Park- und Straßenraum ein. Wir freuen uns, dass neben Eberswalde und Bernau als bislang am breitesten abgedeckten Barnimer Standorten auch der Barnimer Süden über ein wachsendes Netz an BARshare-Standorten verfügt. Wir freuen uns, auf diesem Weg hoffentlich weitere Barnimer*innen für die geteilte Nutzung von E-Mobilität sensibilisieren zu können.“

Ein Hauptnutzer, der für eine Grundauslastung des elektrischen Renault ZOEs sorgt, existiert bislang nicht. Unternehmen und Institutionen im Panketaler Raum, die Bedarf an einem klimafreundlichen Dienstfahrzeug haben und für die eine Nutzung ab 30 Stunden pro Woche in Frage kommt, können bei Interesse Kontakt zu den Kreiswerken aufnehmen. Auch die gewerbliche Nutzung des Fahrzeuges ist auf Anfrage möglich. Informationen zu Preisen finden Interessierte unter www.barshare.de/preise-tarife, Anfragen sind über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Mit 44 E-Fahrzeugen und 10 BARshare BIKEs verfügt der Barnim in Ahrensfelde, Bernau, Biesenthal, Blumberg, Britz, Eberswalde, Oderberg, Melchow, Wandlitz und Werneuchen über insgesamt elf BARshare-Standorte. Die Nutzung von BARshare ist nach der Registrierung unter www.barshare.de für einmalig 10 EUR und der Validierung des Führerscheins per POSTIDENT-App oder einer der Barnimer Validierungsstellen in Eberswalde, Bernau oder Oderberg möglich. Die Nutzung des emobility Ladenetzes Barnim, das Ende 2021 voraussichtlich etwa 90 öffentliche Ladepunkte umfassen wird, ist für BARshare-Nutzer*innen kostenlos.

Weitere Informationen unter:
www.barshare.de
www.ladenetz-barnim.de
www.facebook.com/BARshareCarsharing
www.instagram.com/barshare_barnim

Panketal, 30. November 2021

Auf dem Bild zu sehen:
Kreiswerke-Geschäftsführer Christian Mehnert, BARshare-Projektleiterin Saskia Schartow und Bürgermeister der Gemeinde Panketal Maximilian Wonke (v.l.) eröffneten trotz Novemberwetter einen neuen BARshare- und emobility Ladestandort in der Panketaler Heinestraße. (Foto: KWB)

Neuer Barshare Standort in Blumberg im Barnim

Regionalpark Barnimer Feldmark wird Hauptnutzer für klimafreundliches E-Carsharing der Kreiswerke Barnim

Am Dienstag 16. November 2021 eröffneten die Kreiswerke Barnim und der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. einen neuen BARshare-Standort am Bahnhof des Ahrensfelder Ortsteils Blumberg. Hauptnutzer für den 7-sitzigen Nissan E-NV 200 EVALIA aus der elektrischen Flotte der Kreiswerke Barnim ist der Regionalparkverein, der das Fahrzeug am Bahnhof Blumberg künftig für dienstliche Zwecke nutzen wird. Damit ist das klimafreundliche E-Mobilitätsangebot BARshare bereits mit zehn Standorten im Landkreis Barnim vertreten und erweitert die Gemeinde Ahrensfelde um einen weiteren BARshare-Standort.

Nachhaltige Mobilität für die Barnimer Feldmark

Neben den Nutzungszeiten des Vereins von 30 Stunden pro Woche kann das BARshare-Fahrzeug im Blumberg auch von BARshare-Mitnutzer*innen für private Fahrten gebucht werden. Das ist für Torsten Jeran, Vorsitzenden des Regionalparkvereins, ein konsequenter Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität: „Als Verein verfolgen wir das Ziel, ökologisch sinnvolle und sozial verträgliche Infrastruktur vor Ort im ländlichen Raum zu fördern und zu unterstützen. Die Sharing-Flotte von BARshare ist aus unserer Sicht ein wunderbares Beispiel für den Bereich Mobilität und kann in der Barnimer Feldmark sicherlich neue Impulse für die anstehende Verkehrswende setzen. Hier gehen wir jetzt selbst mit gutem Beispiel voran.“

Auch Saskia Schartow, Projektleiterin für BARshare bei den Kreiswerken, hält den neuen BARshare-Standort für gut gewählt: „Unser Ziel ist es, möglichst im gesamten Gebiet des Barnims mit BARshare-Fahrzeugen vertreten zu sein und so auch außerhalb der größeren Barnimer Städte Eberswalde und Bernau unseren Nutzerkreis zu erweitern, um unseren Ansatz „Teilen statt besitzen“ für möglichst viele Barnimer*innen erfahrbar zu machen. Gerade im Süden des Barnims, wo durch die Nähe zu Berlin verschiedenste ÖPNV- und SPNV-Angebote bestehen, die Entfernungen zwischen den einzelnen Ortschaften jedoch mitunter sehr weit ausfallen, kann BARshare eine sinnvolle klimafreundliche Ergänzung im Bereich Individualverkehr sein.“

Anlass für die Entscheidung der Kreiswerke Barnim, einen BARshare-Standort in Blumberg zu errichten, ist der Wunsch des Regionalparkvereins, die eigene Mobilitätssituation vor Ort klimafreundlicher zu gestalten. Mit der Eröffnung einer Mobilitätsstation in Werneuchen hatten die Kreiswerke im April 2021 bereits ein wichtiges Zeichen für Mikromobilität im südlichen Barnim gesetzt: die Bereitstellung von vier Pedelecs, zwei elektrischen Lastenrädern, einem BARshare-Renault ZOE sowie einer öffentlichen Ladesäule des emobility Ladenetzes Barnim auf dem dort neu gestalteten Bahnhofsvorplatz.

BARshare ab sofort an 10 Barnimer Standorten

Mit 44 E-Fahrzeugen und 10 BARshare BIKEs ist BARshare an nunmehr zehn Barnimer Standorten vertreten, darunter neben Blumberg in Ahrensfelde, Bernau, Biesenthal, Britz, Eberswalde, Oderberg, Melchow, Wandlitz und Werneuchen. Ein weiterer Standort soll in Kürze in Panketal folgen. Pro E-Fahrzeug wird die Flotte durchschnittlich von 22,2 Mitnutzer*innen und 11,3 Fahrer*innen aus den aktuell 13 Hauptnutzer-Teams gemeinsam genutzt und seit dem Start 2019 auch von einem wachsenden Kreis aus bereits über 1250 Mitnutzer*innen für private Fahrten gebucht. Die Nutzung von BARshare ist nach der Registrierung unter www.barshare.de für einmalig 10 EUR und der Validierung des Führerscheins per POSTIDENT-App oder einer der Barnimer Validierungsstellen in Eberswalde, Bernau oder Oderberg möglich. Für Ahrensfelder Bürger*innen ist die Anmeldung bei BARshare anlässlich der Eröffnung des neuen Standorts in Blumberg vom 17. bis zum 30.11.2021 kostenlos.

Auf dem Bild zu sehen:
Freuen sich über den neuen BARshare-Standort in Blumberg: Prokurist Christian Vahrson (r.), BARshare-Projektleiterin Saskia Schartow und Projektmanager Johannes Schlößer von den Kreiswerken Barnim (l.), Bürgermeister der Gemeinde Ahrensfelde Wilfried Gehrke (3.v.l.), Vorstandsvorsitzender des Regionalparks Torsten Jeran (4.v.l.) und das weitere Vereinsteam. (Foto: Torsten Stapel / Kreiswerke Barnim)

NEUE BEHÄLTER ERSETZEN GELBE SÄCKE FÜR DIE SAMMLUNG VON LEICHTVERPACKUNGEN

Das Barnimer Umweltamt informiert über die Neuorganisation der Sammlung von Leichtverpackungen (LVP). Ab dem 1. Januar 2022 werden diese landkreisweit in gelben Tonnen gesammelt. Der Gelbe Sack wird damit nach mehr als 30 Jahren abgelöst.

Durch die Sammlung von Leichtverpackungen mittels Gelber Tonne soll in den Städten und Kommunen des Landkreises ein saubereres Stadtbild geschaffen werden. Die festen Behälter haben den Vorteil, dass Verpackungsabfälle darin leichter und sicherer gesammelt werden können und vor Tierfraß geschützt sind. Darüber hinaus ist die wiederverwendbare Tonne umweltfreundlicher als die nur einmal nutzbaren Plastiksäcke. Unter anderem aus diesen Gründen hat der Kreistag Barnim in seiner Sitzung am 10. März 2021 die Umstellung auf das System „Gelbe Tonne“ beschlossen.

Die Einsammlung und Verwertung von Verpackungen organisieren bundesweit die privatwirtschaftlich aufgestellten „Dualen Systeme“. In deren Auftrag sammelt weiterhin die Firma REMONDIS Brandenburg GmbH mit Sitz in Werneuchen die Leichtverpackungen im Kreisgebiet ein und ist nun auch mit der Einführung der Gelbe Tonne beauftragt.

Ab dem 1. November dieses Jahres wird mit der Aufstellung der Tonnen durch das von REMONDIS beauftragte Unternehmen C-trace im Barnim begonnen. Bis Ende Dezember soll die Verteilung abgeschlossen sein.

Der Tourenplan wird in Form einer Postwurfsendung im Dezember 2021 allen Haushaltungen im Landkreis zugehen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten hierzu finden Sie nachfolgend und auf der FAQ-Seite:

Was kostet die Gelbe Tonne?
Die Aufstellung und Nutzung der Gelben Tonne ist kostenlos. Die Finanzierung der Sammlung von Leichtverpackungen erfolgt über den Kauf von Produkten. Beispiel: Mit dem Erwerb eines Joghurts wurde bereits die Entsorgung und Verwertung des Joghurtbechers bezahlt. Es werden keine Abfallgebühren für die Erfassung und Verwertung von Verpackungen verwendet!

Welche Gelben Tonnen werden für Privathaushalte aufgestellt?
Die Haushaltungen werden mit einer 240 Liter fassenden Gelben Tonne ausgestattet. Dies entspricht einem Volumen von vier bis sechs Gelben Säcken. Ausnahmen gibt es in Großwohnanlagen. Hier werden in der Regel 1.100 Liter Behälter verwendet.

Wie bekomme ich die Gelbe Tonne?
Die Gelbe Tonne muss nicht extra beantragt werden. Die Behälteraufstellung für Privathaushalte erfolgt automatisch.

Wann werden die Gelben Tonnen ausgeliefert?
Die Aufstellung der Behälter wird nach und nach ab Anfang November 2021 erfolgen, so dass zum Jahreswechsel alle Haushaltungen versorgt sind.

Wie häufig werden die Gelben Tonnen geleert?
Die Gelben Tonnen werden ab Januar 2022 alle drei Wochen geleert. Tonnen, die schon in diesem Jahr zur Abfuhr bereitstehen, können noch nicht geleert werden.

Was gehört in die Gelbe Tonne?
In die Gelbe Tonne gehören ausschließlich gebrauchte und leere Verpackungen, die nicht aus Papier, Karton, Pappe oder Glas sind. Die Branche spricht von sogenannten Leichtverpackungen, also alles, was aus Kunststoff, Metall, Verbundstoffen und Naturmaterialien besteht und ein Produkt schützt. Die Verpackungen sollen restentleert, müssen aber nicht gespült sein.

Was zählt zu den Leichtverpackungen?
Dazu zählen z. B. Plastikbecher für Sahne, Joghurt, Margarine, Frischkäse, Quark, Milch- und Getränketüten (Tetra Packs), Flaschen aus Kunststoff, z.B. für Spülmittel, Körperpflegemittel, Waschmittel, Netze von Zitrusfrüchten, Kartoffeln, Zwiebeln, Styroporformteile (z.B. Verpackungsmaterial von Elektrogeräten), Getränke- und Konservendosen, leere Farb- und Spraydosen und Pflanztöpfe.

Ist die Nutzung von Gelben Säcken weiterhin möglich?
Gelbe Säcke können bis Ende dieses Jahres zur Abfuhr genutzt werden. Nach Aussage der Fa. REMONDIS werden ab Januar 2022 im Landkreis Barnim keine Gelben Säcke mehr eingesammelt. Es dürfen auch keine Gelben Säcke in die Gelben Tonnen eingestellt werden, da sich das Füllvolumen dadurch deutlich reduziert.

Ist ein Tausch der Tonnengröße oder die Bestellung zusätzlicher Tonnen möglich?
Wenn im Laufe des Jahres 2022 festgestellt wird, dass regelmäßig große Mengen an Verpackungsabfällen anfallen, kann auch eine weitere Tonne bei der Fa. REMONDIS angefordert oder ein größerer Behälter aufgestellt werden. Dazu ist eine schriftliche Nachricht mit entsprechender Begründung notwendig, so dass der Behälterbedarf geprüft werden kann. Vor dem 01.01.2022 sind keine Änderungswünsche bei der Fa. REMONDIS möglich!

Kontakt Behälterdienst:
Bei Rückfragen und dringenden Anliegen können sich Bürgerinnen und Bürger per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff „Gelbe Tonne Barnim“ oder telefonisch an 0800/1223255 wenden. Des Weiteren können Sie auch das Umweltamt des Landkreises Barnim unter der Telefonnummer 03334/2141506 oder per E-Mai an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktieren.

Um Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten zu können sind folgende Angaben zwingend erforderlich:

1. Name
2. Adresse
3. Mailadresse
4. Telefonnummer
5. Konkrete Schilderung des Anliegens

Die Dualen Systeme, die für die Gelben Tonnen verantwortlich sind, informieren mit ihrer Kampagne „Mülltrennung wirkt“ über die Sammelkriterien und die Verwertung der Abfälle aus den Gelben Tonnen: www.mülltrennung-wirkt.de

Pressemitteilung LK Barnim | 7. Oktober 2021

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