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- Alternativtext: Zehn Barnimer*innen besichtigten am 07.05.2026 die Papierfabrik LEIPA in Schwedt.
- Bildunterschrift: Zehn Barnimer*innen besichtigten am 07.05.2026 die Papierfabrik LEIPA in Schwedt.
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Zehn Interessierte konnten am 07.05.2026 mehr über den Papierkreislauf und die Verwertung des „Rohstoffes“ in der Papierfabrik LEIPA in Schwedt erfahren
Im Rahmen der Kampagne „Jut für den Kreislauf – Der Barnim trenniert für’s Klima“ rief die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG) zu einer Mitmach-Aktion auf. Barnimer*innen konnten bei einem Quiz zum Thema Altpapier einen von zehn exklusiven Plätzen für eine Betriebsführung bei der LEIPA Georg Leinfelder GmbH in Schwedt gewinnen. Rund 1.800 Interessierte nahmen im Zeitraum vom 23.02.2026 – 27.03.2026 an dem Quiz teil.
Aus über 420 Interessensbekundungen für die Führung wurden per Losverfahren zehn Gewinner*innen ermittelt und die Plätze im Nachrückverfahren an Barnimer*innen vergeben. Am Tag der Führung selbst, stellte Ivo Müller, Betriebsbeauftragter für Abfall bei der LEIPA Georg Leinfelder GmbH, das Unternehmen sowie den Standort vor und gewährte spannende Einblicke in den Betriebsablauf und die Technik der modernen Papierproduktion.
„Die Führung durch die LEIPA war für mich eine besondere Rückkehr an den Ort meiner Ausbildung zur Anlagentechnikerin, welche ich von 1977 bis 1980 absolviert habe. Besonders beeindruckend waren die modernen Anlagen und die räumliche Expansion im Vergleich zu früher. Auch die Stoffaufbereitung erreicht heute wesentlich größere Dimensionen. Für die Papierindustrie ist es überlebenswichtig, dass wir als Verbraucher*innen möglichst viel Altpapier zurückführen, um wichtige Ressourcen zu sparen. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Müller für die interessante und allgemeinverständliche Führung.“, erklärt eine Gewinnerin der Aktion.
In der Papierfabrik der LEIPA Georg Leinfelder GmbH in Schwedt, können jährlich über 1,25 Millionen Tonnen Altpapier verwertet und zu hochwertigen graphischen Papieren und Verpackungspapieren verarbeitet werden. Dabei werden im Aufbereitungsprozess fast 250.000 Tonnen Störstoffe aussortiert, wobei Kunststoffe einen Großteil davon bilden. Diese Zahlen verdeutlichen den dringenden Aufklärungsbedarf beim Thema Abfalltrennung. Immerhin werden auch im Landkreis Barnim fast 11.000 Tonnen Altpapier gesammelt und einer entsprechenden Verwertung zugeführt.
Auch Ivo Müller, Betriebsbeauftragter für Abfall bei der LEIPA Georg Leinfelder GmbH, zeigt sich zufrieden. „Es war schön zu sehen, wie sehr sich die Teilnehmer für das Thema Recycling von Altpapier, hin zu neuen Papierprodukten, interessierten. Es wurden viele Fragen gestellt und ich konnte in erstaunte Gesichter blicken, als ich die für die Papierherstellung notwendigen Prozesse und Anlagenteile erklärte. Rundum war es ein gelungener Rundgang, der mir viel Spaß machte.“
Material und Hinweise zur richtigen Abfalltrennung und -vermeidung (wie Flyer und Hinweistafeln zum Herunterladen) finden Barnimer*innen unter https://kreiswerke-barnim.de/abfallentsorgung/kampagne/material-zu-den-kampagnen.
Weitere Informationen zur Kampagne „Jut für den Kreislauf – Der Barnim trenniert für’s Klima!“ finden Sie unter www.barnim-trennt-richtig.de.
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- Alternativtext: Endlich eine Lösung für Altkleider - zusätzliche Altkleidercontainer wie hier auf dem Recyclinghof Eberswalde gibt es nun auf allen Höfen der BDG. (Foto: Torsten Stapel)
- Bildunterschrift: Endlich eine Lösung für Altkleider - zusätzliche Altkleidercontainer wie hier auf dem Recyclinghof Eberswalde gibt es nun auf allen Höfen der BDG. (Foto: Torsten Stapel)
- Beitragstext:
Der Wunsch nach einer Lösung ist groß, vor allem deshalb, weil seit Januar 2025 immer mehr Altkleidercontainer auf öffentlichen Stellplätzen verschwunden sind und weiterhin abgebaut werden.
Mit Beginn des Jahres 2025 trat die EU-Verordnung zum Umgang mit Alttextilien in Kraft. Sie schreibt eine verpflichtende Sammlung von Alttextilien vor, um die Langlebigkeit der Rohstoffe zu fördern und diese in einem geschlossenen Kreislaufsystem zu halten. Inzwischen ist ein Großteil der für Alttextilien vorgesehenen Depotcontainer aus den Gemeinden im Landkreis Barnim verschwunden. In einigen Orten gibt es keine Container mehr, was die ortsnahe Sammlung für Bürger*innen zusätzlich erschwert.
Die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG) hat diesen Umstand zum Anlass genommen, um Verträge auszuweiten und auch neue zu schließen. Das Ergebnis: Auf den Recycling- und Wertstoffhöfen der BDG konnten zusätzliche Container für die Sammlung von Alttextilien zur Verfügung gestellt werden, was den Bürger*innen eine gesicherte Entsorgung ermöglicht.
„Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv mit unseren Vertragspartner*innen nach einer Lösung für die Barnimer*innen gesucht. Das Ergebnis belastet die Geldbeutel der Bürger*innen nicht und unterstützt zugleich den Gedanken der Abfalltrennung und Wiederverwertung“, berichtet Tino Pompetzki, Betriebsleiter der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH, stolz.
Nach wie vor gilt, dass stark zerschlissene oder verschmutze Textilien in den Restabfall und nicht in die Altkleidercontainer gehören. Die BDG führt bei der Abgabe von Alttextilien stichprobenartige Kontrollen durch, um sicherzustellen, dass nur gebrauchsfähige Kleidung in die Depotcontainer gelangt. Nicht mehr tragbare Textilien können auf den Recycling- und Wertstoffhöfen als Restabfall entsorgt werden.
Die BDG appelliert an alle Barnimer*innen, sorgfältig zu prüfen, ob aussortierte Textilien tatsächlich noch gebrauchsfähig sind oder ob sie in die Restmülltonne gehören.
Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten der Recycling- und Wertstoffhöfe finden Sie unter https://kreiswerke-barnim.de/abfallentsorgung/service/oeffnungszeiten-hoefe
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- Alternativtext: Eröffnung der Logistikfläche und Wasserstofftankstelle in Bernau Albertshof (v.l.n.r.: Christian Mehnert (Geschäftsführer, Kreiswerke Barnim GmbH), Clemens Pfütz (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin), Daniel Kurth (Landrat des Landkreis Barnim), Georg Wesolowski (Sales Abteilung, Maximator Hydrogen GmbH) und Frank Rößler (Geschäftsführer, MoviaTec GmbH)) (Foto: Torsten Stapel)
- Bildunterschrift: Eröffnung der Logistikfläche und Wasserstofftankstelle in Bernau Albertshof (v.l.n.r.: Christian Mehnert (Geschäftsführer, Kreiswerke Barnim GmbH), Clemens Pfütz (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin), Daniel Kurth (Landrat des Landkreis Barnim), Georg Wesolowski (Sales Abteilung, Maximator Hydrogen GmbH) und Frank Rößler (Geschäftsführer, MoviaTec GmbH)) (Foto: Torsten Stapel)
- Beitragstext:
Bernau, 18. März 2026: Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Logistikfläche setzen die Kreiswerke Barnim ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität und klimafreundliche Infrastruktur in der Region. Am Standort Bernau entsteht damit ein zukunftsweisendes Zentrum für Wasserstoffmobilität im Landkreis Barnim.
Die neue Logistikfläche umfasst insgesamt 17.046 Quadratmeter. Der Bau begann im Oktober 2024 und wurde mit einem Investitionsvolumen von etwa drei Millionen Euro realisiert.
Künftig wird das Areal vielseitig genutzt. Neben der Errichtung der Wasserstofftankstelle dient die Logistikfläche auch als Stellplatz für Abfallsammelfahrzeuge, zur Unterbringung von Abfallbehältern und wurde für die Umplatzierung der bereits bestehenden Dieseltankstelle der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG) genutzt.
Im Zuge des Projektes werden insgesamt 193 Bäume und 6.960 Sträucher als Ausgleichsmaßnahme für die Errichtung der Logistikfläche durch die Kommunal- und Infrastrukturservice GmbH (KIS) gepflanzt und gepflegt. Damit wird neben der verkehrlichen Transformation auch ein aktiver Beitrag zum ökologischen Ausgleich geleistet.
Ein wichtiger Bestandteil der Logistikfläche ist die neu entstandene Wasserstofftankstelle in Bernau Albertshof. Das Bauvorhaben für die Wasserstofftankstelle wurde im Oktober 2025 genehmigt, woraufhin kurz darauf die Bauarbeiten begannen. Betrieben wird die Anlage durch die Barnimer Energiebeteiligungsgesellschaft mbH (BEBG). Die Errichtung der Wasserstofftankstelle wird mit Fördermitteln in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) unterstützt. Ab sofort wird die Wasserstoff-Tankstelle für die Betankung der derzeit neun Wasserstoff-Abfallsammelfahrzeugen der BDG, sowie für die aktuell sechs Wasserstoff-Busse der Barnimer Busgesellschaft mbH (BBG) genutzt.
Mit der neu geschaffenen Infrastruktur wird somit die Grundlage für den Ausbau emissionsfreier Mobilität im Landkreis geschaffen.
„Mit der neuen Wasserstofftankstelle in Bernau stärken die Kreiswerke Barnim die Infrastruktur für klimafreundliche Mobilität in unserer Region“, erklärt Daniel Kurth, Landrat des Landkreises Barnim. „Wasserstoffbetriebene Abfallsammelfahrzeuge und Busse der Barnimer Busgesellschaft sowie die Heidekrautbahn zeigen bereits heute, welches Potenzial diese Technologie hat. Gleichzeitig sammeln wir wichtige Erfahrungen für die Weiterentwicklung – denn Innovation entsteht immer auch durch Lernen im praktischen Betrieb.“
„Mit aktuell neun wasserstoffbetriebenen Abfallsammelfahrzeugen im Einsatz leisten wir bereits seit 2023 einen aktiven Beitrag zur emissionsarmen Abfallwirtschaft. Durch die Fertigstellung der Logistikfläche und der Wasserstofftankstelle für Abfallsammelfahrzeuge und Busse schaffen wir nun auch die notwendige Infrastruktur vor Ort. Wir sehen es als entscheidenden Schritt, um Wasserstofftechnologien im Landkreis Barnim zu etablieren und konsequent auszubauen. Neben der sukzessiven Umrüstung des Fuhrparks der BDG, beteiligen wir uns als Kreiswerke auch in weiteren Wasserstoffprojekten wie der Wasserstoffschiene Heidekrautbahn. Es ist uns wichtig, somit die Energiewende hier im Landkreis aktiv voranzubringen“, erklärt Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim GmbH.
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- Alternativtext: Luftaufnahme vom Schwedter Werk (Foto: LEIPA)
- Bildunterschrift: Luftaufnahme vom Schwedter Werk (Foto: LEIPA)
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Kreiswerke geben gemeinsam mit LEIPA Einblicke in die Papierverwertung
Im Rahmen der Kampagne „Jut für den Kreislauf – Der Barnim trenniert für’s Klima“ ruft die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG) zu einer Mitmach-Aktion auf.
„Viele wissen gar nicht, welchen Weg unser Altpapier nach der Entsorgung nimmt. Mit dieser Aktion möchten wir Transparenz schaffen und zeigen, wie wichtig Abfalltrennung ist und dass richtige Abfalltrennung einen echten Beitrag zum Ressourcenschutz leistet“, erklärt Tino Pompetzki, Betriebsleiter der BDG. „Das Papier, das in den blauen Tonnen durch uns gesammelt wird, ist kein Abfall im klassischen Sinne, sondern ein wertvoller Rohstoff.“
Seit 2025 läuft die Kampagne „Jut für den Kreislauf – Der Barnim trenniert für’s Klima!“. Hierbei handelt es sich um eine Kampagne der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH und des Landkreises Barnim zur Sensibilisierung der Bürger*innen in Bezug auf den richtigen Umgang mit Abfällen. Eine Analyse des Umweltbundesamtes zeigt, dass rund 60% aller Abfälle, die in der Restabfalltonne landen, dort nicht hingehören. Neben der Kostenersparnis, die der bewusstere Umgang mit Abfällen mit sich bringt, trägt dieser auch zum Klimaschutz bei und schont Ressourcen.
Um das Thema Abfall erlebbar zu machen, lädt die BDG Interessierte zu einem Online-Quiz, bestehend aus sieben Fragen zum Thema Altpapier, ein. Aufrufbar ist die Mitmach-Aktion bis zum 27. März 2026 über www.kreiswerke-barnim.de/quiz
Unter allen Teilnehmenden werden zehn Plätze für eine exklusive Führung bei der LEIPA Georg Leinfelder GmbH in Schwedt verlost (Mindestalter 14 Jahre). Die Begehung der Anlage wird voraussichtlich im April 2026 stattfinden. Die Gewinnenden werden am 30.03.2026 informiert und dürfen dann mit dabei sein, wie aus Altpapier hochwertiges Recyclingpapier entsteht.
Weitere Informationen zur Kampagne „Jut für den Kreislauf – Der Barnim trenniert für’s Klima!“ finden Sie unter www.barnim-trennt-richtig.de.
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- Alternativtext: Bei Schnee kann es vor allem in Nebenstraßen dazu kommen, dass eine Tonne auch mal nicht geleert werden kann (Foto: Kreiswerke Barnim)
- Bildunterschrift: Bei Schnee kann es vor allem in Nebenstraßen dazu kommen, dass eine Tonne auch mal nicht geleert werden kann (Foto: Kreiswerke Barnim)
- Beitragstext:
Aufgrund der aktuellen Wetterlage können im Rahmen der Abfallentsorgung leider nicht alle Straßen befahren werden. Eine Entleerung der Tonnen kann dann nicht erfolgen.
Der geplante Entsorgungsrhythmus bleibt bestehen. Sollte Ihre Tonne nicht geleert worden sein, können Sie bei der nächsten Abholung einmalig bei Restabfall Säcke im Volumen der Tonne daneben bereitstellen, auch Papier nehmen wir zusätzlich mit.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!